Category: Editorial

Babylonisches Geflimmer

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thumb_berlinbabylonFAU ruft zum Boykott gegen das Kino Babylon Mitte auf

Seit Mitte Juni wird im Kino Babylon Mitte ein Arbeitskampf geführt. Hintergrund ist, dass die Geschäftsleitung sich weigerte, über einen Haustarifvertrag zu verhandeln, der von der Gewerkschaft FAU in enger Zusammenarbeit mit der Belegschaft entworfen wurde. Trotz täglicher Präsenz der Gewerkschaft vor dem und im Betrieb und einer regelrechten Flut von lokalen bis internationalen Protestschreiben an die Geschäftsleitung zeigt diese sich weiterhin stur. Stattdessen versucht sie momentan, Stellen an das Zweitunternehmen der Geschäftsführer (Kino und Konzerte GmbH) auszugliedern, wodurch die offizielle Belegschaftszahl sinken und die Einflussmöglichkeiten des Betriebsrates weiter beschnitten würden.

Call for Papers

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Erotikliteratur – quo vadis?

  •  Veranstalter:
    Dipl.-Pol. Maurice Schuhmann, erophil – Leselust aus Leidenschaft
    24.10.2009, Berlin
  •  Deadline: 14. Juli 2009

 Im
Rahmen des ersten internationalen Festivals für Erotikliteratur in
Berlin „erophil" wird am 24. Oktober 2009 in
Nachbarschaftszentrum Urbandstraße (Berlin-Neukölln) eine
Fachtagung unter dem Titel „Erotikliteratur – quo vadis?"
stattfinden.

 Das
Angebot zielt auf einen interdisziplinären Austausch von
LiteraturwissenschaftlerInnen, SoziologInnen, WissenschaftlerInnen
aus den Bereichen Queer- und Genderstudies sowie VerlegerInnen und
AutorInnen ab.

 Der
Veranstaltungsort ist daher auch bewußt so gewählt, daß er aus dem
gängigen akademischen Kontext herausfällt und eine die Diskussion
der unterschiedlichen Genres fördernde Atmosphäre bietet und auch
die Schwellenangst von BesucherInnen minimiert.

FAIRLAG

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In einer gemeinsamen Presseerklärung haben der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. (BVjA), die Autorinnen & Autoren der Schweiz (AdS), die IG Autorinnen Autoren Österreichs und der Verband deutscher Schriftsteller (VS in ver.di) zum Welttag des Buches vor sog. Bezahlverlagen gewarnt. Wir dokumentieren die Presseerklärung nachfolgend:

thumb_fairlagProminente Autorinnen und Autoren unterstützen Fairlag-Initiative gegen unseriöse Verlagspraktiken

25 Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Elfriede Jelinek, Günter Grass, Ralph Giordano, Tanja Kinkel, Rafik Schami und Elke Heidenreich unterzeichnen anlässlich des Welttags des Buches am 23. April 2009 die Fairlag-Erklärung von 50 Autorenverbänden und anderen Literaturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Call for Papers

Die Stirner-Rezeption im Werke Ret Maruts / B. Travens

Prof. Dr. Gerhard Bauer (Berlin), Dr. Christoph Ludszuweit (Berlin), Maurice Schuhmann (Berlin) in Kooperation mit der Internationalen B. Traven Gesellschaft e.V. (IBT) und der Max Stirner-Gesellschaft e.V.  (MSG)
02.10.-04.10.2009, Clubhaus der FU Berlin
Deadline: 2. Juni 2009

Inhaltliches Konzept

Prof. Dr. Gerhard Bauer, emeritierter Professor für Germanistik an der FU Berlin, Maurice Schuhmann, Lehrbeauftragter am Fachbereich Politikwissenschaft an der FU Berlin und Dr. Christoph Ludszuweit, ehemaliger Lektor der DAAD, beabsichtigen, mit Unterstützung der  Max Stirner Gesellschaft e. V. (MSG) und der Internationalen B. Traven Gesellschaft e. V. (IBTG) anlässlich des 40. Todesjahres von Ret Marut / B. Traven ein interdisziplinäres Symposion zum Thema „Die Stirner-Rezeption im Werke Ret Maruts / B. Travens“  im Clubhaus der Freien Universität Berlin durchzuführen.

Jürgen Flimm wird Intendant der Staatsoper Unter den Linden

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thumb_berlin_staatsoper_unter_den_linden_2003Große Namen unter Linden

Jürgen Flimm übernimmt zum 1. September 2010 die Leitung der Staatsoper Unter den Linden. Das gab der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, heute bekannt.
 
Der Intendantenvertrag von Jürgen Flimm hat eine Laufzeit von 5 Jahren und umfasst damit die 2010 beginnende Phase der Sanierung, die dreijährige Spielzeit in der Ersatzspielstätte Schiller Theater und die feierliche Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden zur Saison 2013/14. Jürgen Flimm wird der Staatsoper bereits ab 1. Januar 2009 beratend zur Verfügung stehen und gemeinsam mit dem derzeitigen kommissarischen Intendanten, Ronald H. Adler, die Zukunft des Hauses planen und mitgestalten.

Einigung über Urhebervergütungen im Reprobereich

Abgaben auf Hardware München, 10.12.08 – VG WORT, VG BILD-KUNST und der Bundesverband Informationswirtschaft, elekommunikation und neue Medien (BITKOM) haben sich über die Höhe er Geräteabgabe im Reprographiebereich geeinigt. Nach über einjährigen, zähen Verhandlungen urde heute in Berlin ein Gesamtvertrag…

Ist Europa noch zu retten?

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thumb_1euro_2007Ablehnung ist nicht undemokratisch

Nicht nur in nationalistischen und chauvinistischen Kreisen mehren sich die Stimmen, die Europa ablehnen. Auch unbestritten aufrechte Demokraten lehnen es in seiner jetzigen Verfasstheit ab, halten Europa, wie es ist,  für eine Idee des Kalten Krieges und bezweifeln die Demokratiefähigkeit der Gemeinschaft. Kann man Nationalisten und Chauvinisten noch in die Ecke stellen, in die menschenverachtende Ideologien dieser Art gehören, so wird es bei linksliberalen und radikalen Demokraten schon schwieriger, die Argumente vom Tisch zu wischen.
Die Ablehnung der „europäischen Verfassung“ durch die irischen Bevölkerung macht deutlich, dass es offenbar Vorbehalte gegen den Vereinigungsprozess gibt. Und die Ablehnung wurde maßgeblich von demokratischen Parteien und Organisationen getragen.