Category: Hörbücher

Eine Rose für die Ohren

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Als Hörbuch: Der Name der Rose beim hörbuch-Verlag ist der Name der Rose in vollständiger Länge erschienen. Es ist allerdings immer etwas schwierig, ein Hörbuch zu rezensieren. Was bleibt dem Rezensenten da? Über das Buch, welche ja in der Regel…

Dreh Dich, Du Flasche

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Erotisches Flaschendrehen Die Qualität der von Fetisch Audio veröffentlichten Hörbüchern schwankt sehr stark. Auf der einen Seite präsentiert der Verlag dubiose Klassiker der Sexualwissenschaft, Hypnosen sowie moderner Literatur und hat auch sehr gute Sprecherinnen unter Vertrag, auf der anderen Seite…

Dinge geregelt kriegen

thumb_passiglobo_dingegeregeltkriegen_72dpi

thumb_passiglobo_dingegeregeltkriegen_72dpiKatrin Passig und Sascha Lobo ohne einen Funken Selbstdisziplin

Ich kenne Katrin Passig so lala. Also etwas, weitläufig, von Ferne. Woher sie mich so genau kennt, weiß der Teufel. Und falls der gerade in der Lage dazu ist, ich ihm ausreichend Deadlines setze und auf das Ergebnis bestehe, könnte es sein, er sagte es mir.

Katrin Passig und Sascha Lobo haben ein Buch geschrieben über die Menschen, die ständig in Verzug sind, die Dinge auf morgen verschieben und dann auch nicht fertig bekommen und denen die langläufige Meinung, also die Meinung jener, die glauben, sie seien anders, nachsagt, sie wären unorganisiert, faul, depressiv usw. Also über Sie und mich. Es ist, denn Passig und Lobo können schreiben, ein unterhaltsames Buch.


Das Beste aber ist: Sie müssen es nicht einmal lesen! Sie können es auch hören!

Der Afrikaner

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Reise in Zeit und Raum Großartig, also dem Buch Jean Marie Gustave le Clezios entsprechend, kommt „Der Afrikaner“ aus den Boxen. Die Stimme, die mich da über 186 Minuten gefangen nahm, gehört Michael Krüger. Und er schafft es mit jeweils…

Effi Briest – Hörspiel

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Als das Radio noch nicht stören wollte Als Beispiel für eine ätherische, also nervige Hörspielregie darf die Rundfunkproduktion gelten, die vom Hörverlag nun auf CD erschienen ist. Mit guten Sprecherinnen und Sprechern wurde eine Fassung des fontanschen Stückes geliefert, die…

Die Geschwister Oppermann

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thumb_oppermannDer alltägliche Faschismus

Lion Feuchtwanger, 1884 bis 1957, gehört zu den deutschen Schriftstellern, die zwar im Gedächtnis literarischer Kreise unvergessen sind, aber nicht zum bekannten zeitgegenwärtigen Kanon der deutschen Literatur gehören. Im Gegensatz zu Thomas Mann, beispielsweise, ist es nicht gelungen, Feuchtwanger dem Fundament auch der gegenwärtigen Literatur zuzustellen. Das ist bedauerlich. Denn fraglos ist Lion Feuchtwanger eines der Gestirne, um die sich eine aufklärerische Literatur zu drehen hätte.
Feuchtwanger, der Meister der Charakterisierung, leidet möglicherweise allerdings auch daran, dass seine Art zu schreiben nicht jene Kompliziertheit aufweist, die nötig wäre, das versammelte Bildungsbürgertum dazu zu veranlassen, sich ihn auf den Schild zu heben. Möglicherweise aber ist auch die geringe Zahl von Theaterstücken – zwei hat er geschrieben – verantwortlich dafür.
Lediglich „Jud Süß“ wird, bedauerlicherweise jedoch aufgrund einer Verwechselung, als allgemein bekannt bezeichnet werden können. Feuchtwangers „Jud Süß“ hat selbstverständlich nichts mit dem Veit-Harlan-Film gemeinsam, also mit jenem unsäglichen faschistischen Machwerk; weder den Inhalt, noch die Richtung.

Strudl! Hof!

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Die Strudlhofstiege Heimito von Doderer (1896 bis 1966) hatte es faustdick hinter den Ohren. Soviel ist sicher. Ohne tiefgreifende Emotionen schildert uns "Die Strudlhofstiege" Begegnungen von Menschen in einer Spanne von 15 Jahren. Obwohl Doderer ein – allerdings bald auf…