Category: Sachbücher

Schwule Nazis

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thumb_schwulenazisSchwule Nazis
Ein widersprüchliches Thema


In seinem ersten Buch versucht der Autor Markus Bernhardt das Verhältnis zwischen Neofaschismus und männlicher Homosexualität darzustellen und zu dokumentieren. Ein widersprüchliches wie auch heikles Thema. Schwule waren und sind Opfer, sie gehören zu den Opfergruppen des Faschismus und von Neofaschisten.

Aber sie sind es nicht nur. Sowohl im historischen deutschen Faschismus, Stichwort Ernst Röhm, als auch in der gegenwärtigen Neonazi-Szene finden sich aktive Schwule, und der Hang zum Fetisch "NS-Symbole" innerhalb von Teilen der schwulen Szene scheint nicht immer "nur" sexuell motiviert zu sein. Das alles findet nicht im luftleeren Raum statt. Auch innerhalb der schwulen Szene, insbesondere bei Medien und Verbandsfunktionären, ist nach der Phase der Entpolitisierung nunmehr ein verstärkter Rechtsruck zu beobachten, rassistische Vorurteile und Minderheitenfeindlichkeit sind auch hier zu finden.

Schwule Nazis

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thumb_schwulenazisSchwule Nazis
Ein widersprüchliches Thema


In seinem ersten Buch versucht der Autor Markus Bernhardt das Verhältnis zwischen Neofaschismus und männlicher Homosexualität darzustellen und zu dokumentieren. Ein widersprüchliches wie auch heikles Thema. Schwule waren und sind Opfer, sie gehören zu den Opfergruppen des Faschismus und von Neofaschisten.

Aber sie sind es nicht nur. Sowohl im historischen deutschen Faschismus, Stichwort Ernst Röhm, als auch in der gegenwärtigen Neonazi-Szene finden sich aktive Schwule, und der Hang zum Fetisch "NS-Symbole" innerhalb von Teilen der schwulen Szene scheint nicht immer "nur" sexuell motiviert zu sein. Das alles findet nicht im luftleeren Raum statt. Auch innerhalb der schwulen Szene, insbesondere bei Medien und Verbandsfunktionären, ist nach der Phase der Entpolitisierung nunmehr ein verstärkter Rechtsruck zu beobachten, rassistische Vorurteile und Minderheitenfeindlichkeit sind auch hier zu finden.

Maurice Blanchot

thumb_blanchot

thumb_blanchotMaurice Blanchot: Die uneingestandene Gemeinschaft.

Mit einem Nachwort von Gerd Bergfleth

In Deutschland ist der französische Literat und Philosoph Maurice Blanchot (1907-2003) bislang kaum außerhalb des akademischen Kontextes rezepiert worden. In Frankreich zählt er zu den größten Denkern des Landes, dessen Einfluß auf Denker wie Jean-Luc Nancy, Michel Foucault, Jacques Derrida und Gilles Deleuze maßgeblich war. Die vorliegende Schrift „Die uneingestandene Gemeinschaft“ ist erstmals 1983 in Frankreich erschienen und liegt nun auch endlich in deutscher Sprache vor.

Sein Essay gliedert sich in zwei Teile  – „Die negative Gemeinschaft“ und „Die Gemeinschaft der Liebenden“. Der erste Teil seiner Arbeit bezieht sich auf Jean-Luc Nancys „Die undarstellbare Gemeinschaft“ (Edition Patricia Schwarz Stuttgart 1988) – und der zweite Teil bezieht sich auf Marguerite Duras‘ „Die Krankheit Tod“ (Fischer Verlag, Frankfurt / M. 1985).

In Leder gebunden

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thumb_548_0In Leder gebunden
"SM in der Weltliteratur"

Großspurig erklärt Arne Hoffmann in seiner Studie „In Leder gebunden. SM in der Weltliteratur“ als Ziel der Arbeit einen Baustein für eine sadomasochistische Literaturtheorie – äquivalent zu einer homosexuellen – beisteuern zu wollen. Leider bleibt es bei der hochtrabenden Willensbekundung, da der Rest seine Studie sich weitestgehend als eine Zusammenstellung von Textauszügen vom Minnesang des Mittelalters bis modernen SM-Romanen handelt, auf die er durch zwei literaturwissenschaftliche Aufsätze gestossen ist und die er auch nur sehr oberflächlich kommentiert – statt sie zu analysieren. Neben den klassischen Autoren des Metiers wie Marquis de Sade und Sacher-Masoch finden sich so z.B. Frank Wedekind und Franz Kafka.

Robert Halbach: Der Rebell Anarchik

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articlesRobert Halbach: Der Rebell Anarchik!


Weshalb schwingen die Anarchisten eine schwarze Fahne?

„In tiefer Nacht, wenn das Licht der Laternen die dunklen Winkel nicht mehr erreicht, und die Fassaden lange Schatten werfen, gehen mysteriöse, schreckliche Dinge vor. Durch die schlafende Stadt huschen schwarzgekleidete Gestalten mit tief in die fanatischen Fratzen gezogenen Schlapphüten und dämonischen Sturmhauben. Sie unterminieren das friedliche Gemeinwesen, verstecken gefährliches Material und schreiben ihr schwarzes Menetekel an die Mauern.

SechsSechsSechs

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thumb_kramer01_001SechsSechsSechs … 

Eine wahrhafte Schnapsidee hat den Berliner Anarcho-Verleger vor ein paar Jahren in einer Kneipe im Wendland gepackt – die Erforschung des Hintergrundes der legendenumwobenen Zahl „666“ – der mystischen Zahl des Teufels. So besangen bereits die Heavy Metal-Recken von Iron Maiden die Zahl auf ihrem Album „The number of the beast“.

In seiner schnodderig liebenswürdigen Art und Weise hat sich Bernd
Kramer auf die Suche nach dem Hintergrund begeben, die Bibel („Die
Offenbarung des Johannes“) gewälzt, seine Bekannten genervt und
Theologen befragt, was es mit dieser Zahl und ihrem Mythos auf sich
hat. 

Berlin für Arme

berlinarme

berlinarmeBernd und Luise Wagner


Berlin für Arme

Bernd und Luise Wagner haben ein Buch
geschrieben, welches gleich drei wichtige Pluspunkte auf sich
vereinigen kann: Es ist nützlich (jedenfalls wenn man arm ist), es
ist mit leichter Hand und viel Sprachverständnis geschrieben (macht
also schriftstellerisch seinen Autoren alle Ehre) und es ist
liebenswert (was bei mir bedeutet, dass es auf alle erhobenen
Zeigefinger verzichtet, die denkbar wären).

Worum geht es? Es ist ein Leitfaden zum
Erhalt der persönlichen Würde von Hartz-IV-Opfern und anderen
Verarmten. Es ist also ein Buch, welches in der gegen- und
widerwärtigen Bundesrepublik Deutschland einen hohen Stellungswert
haben sollte. Meine Rezension soll das ihre dazu beitragen, seiner,
des Buches, Verbreitung zu dienen.